Wohnmobiltour Schwäbische Alb

Mit dem Wohnmobil durch die Schwäbische Alb - ein Reisebericht September 2020

Schwäbische Alp

Wir haben Ende Oktober 2020 zehn Tage Zeit und unser Ziel ist diesmal die Schwäbische Alb.  Gut 180 Kilometer zieht sich das Mittelgebirge  von der Schweiz bis Donauwörth. Im Norden ist die Hochfläche durch den Albtrauf begrenzt, dort geht es recht steil von der Ebene über die Albaufstiege auf die Hochebene, die süd-östliche Grenze geht fast nahtlos in das Voralpenland über.

Unser Reiseziel ist der süd-westliche Teil der Schwäbischen Alb, vom Kloster Beuron über Haigerloch auf die Alb nach Münsingen in das Lautertal, und dann zum Albtrauf bei Neuffen und zurück auf die Alb zum Blautopf in Blaubeuren.

Doch vor der Schwäbischen Alb machen wir noch einen Zwischenstopp in Heidelberg.

Heidelberg

Es ist schon spät als wir in Heidelberg auf dem recht neuen Stadtstellplatz ankommen. Der Wohnmobilstellplatz liegt ein paar Kilometer ausserhalb des Zentrums, so das wir erst am nächsten Morgen in die Stadt laufen.

Zu Fuß ist das eine knappe Stunde, wer das scheut kann auch den Bus nehmen. Heidelbergs Altstadt ist wirklich schön, es ist Samstag und am Vormittag erledigen noch viel Ihre Einkäufe in den Gassen. Nach einem Rundgang durch die Stadt fahren wir mit der Bahn zum Heidelberger Schloss hoch. Wir bekommen noch ein Ticket, Corona bedingt ist der Zugang zum Schloss beschränkt und die Innenräume sind alle geschlossen. Dennoch ist die Anlage sehenswert, vor allem wegen den schönen Ausblicken über die Stadt.

Zurück im Tal gehen wir über die alte Neckar-Brücke und laufen am gegenüberliegendem Berghang den bekannten Malerweg. Die Ausblicke über die Stadt sind wirklich hübsch, ansonsten ähnelt der Weg mehr eine Flaniermeile. In irgendeiner Gasse der Altstadt essen wir noch gute selbst gemachte Burger, dann geht es zurück zum Stellplatz.

 

Zu einer Wohnmobiltour durch die Schwäbische Alb gehört natürlich auch der Besuch einer der zahlreichen Höhlen auf der Alb. Wir entscheiden uns für die nahe gelegene Bärenhöhle bei Erpfingen.

Die Höhle ist trotz Corona geöffnet aber es gibt keine Führungen. Wir können daher die Höhle auf eigene Faust erkunden und zur unserer Überraschung, der Hund darf mit.

Die schwere Stahltür schließt sich hinter uns und nach wenigen Schritten stehen wir in einer märchenhaften Tropfsteinwelt. Wir sind völlig alleine in der Höhle und entdecken hinter jeder Biegung  neue Stalagmiten. Nach einer halben Stunde kommen wir am Ausgang an und die Welt hat uns wieder.

Da an der Bärenhöhle kaum ein Mensch ist, hat auch alles andere geschlossen und wir fahren weiter durch die Alb nach Münsingen.

 

 

Am nächste Tag fahren wir etwas die Lauter abwärts und parken in Unterwilzingen. Entlang der Lauter laufen wir bis zum Wanderweg „hochgehlautert“ und folgend dem Weg zur Ruine Monsberg und zum Gemsfels. Der Weg führt hoch über dem Tal durch die Berghänge. Nach einem recht steilem Abstieg geht es an der Burgruine Wartstein durch das Lautertal zurück nach Unterwilzingen. Nach rund 5 Stunden mit vielen Pausen sind wir zurück und unsere Tour geht weiter nach Neuffen. Dort erreichen wir wieder die Albtraufe und fahren über den Albaufstieg ins Tal.

Das Wetter wird wieder sonniger und vom Stellplatz in Neuffen haben wir eine schöne Aussicht auf Burg Hohenneuffen.

 

Burg Teck

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