Der Pfälzerwald ist das größte zusammenhängende Waldgebiet Deutschlands und erstreckt sich über rund 60 km - im Norden beginnend in der Gegend um Kaiserslautern bis an die französische Grenze in der er in die Nordvogesen übergeht. Am östlichen Rand des Pfälzerwaldes  beginnt das Hügelland zur Oberrheinebene, in dem die bekannten Pfälzer Weine angebaut werden und die deutsche Weinstrasse verläuft.

Erst ab dem 10. Jahrhundert wurde die Region nennenswert besiedelt, vorzugsweise durch die Gründung von Klöstern wie zum Beispiel Osterburg und Eußerthal. Neben einer unbedeutenden Eisengewinnung war in der Region um Pirmasens eine Schuhindustrie bis zum 20. Jahrhundert angesiedelt.  Heute pendeln die Meisten eher in die großen Ballungszentren wie zum Bespiel Ludwigshafen.

Bereits 1958 wurde der Pfälzerwald als dritter Naturpark in Deutschland unter Schutz gestellt. Damals waren 95 Parkplätze, 13 Zeltplätze und sieben Aussichtstürme geplant, um einen Erholungsraum für die Städter aus der Rheinebene zu bilden (Quelle Wikipedia).

Seit 1992 ist der Pfälzerwald UNESCO Biosphärenreservat und die Region wird professionell für den Schutz und gleichzeitiger touristischer Nutzung weiter entwickelt. Heute kann der Besucher auf weit mehr als die damals angedachten 95 Parkplätze zurückgreifen, aber dank einer umsichtigen Entwicklung ist die Region immer noch eine ganz besonderes Naturerlebnis.