Bereits 1793 wurde Heiligendamm als Seebadeort von Bad Doberan an der Ostseeküste Mecklenburgs gebaut. Damit ist Heiligendamm der erste Seebadeort Deutschlands und kontinental Europas und wurde nach dem Vorbild der englischen Küstenbäder geplant.  Erst seit 2004 anerkanntes Seeheilbad, 2007 wurde es durch den G8 Gipfel weltweit bekannt. Viele historische Bauwerke gehören zu einer großzügigen Hotelanlage. Im dem zu Bad Doberan gehörendem Ortsteil wohnen nur ca. 300 Einwohner. Die Orte Kühlungsborn, Heiligendamm und Bad Doberan verbindet eine denkmalgeschützte Schmalspurbahn die bis heute nach einem regelmäßigem Fahrplan verkehrt.

Neben den modänen Ostseebädern hat die mecklenburgische Ostseeküste noch viele naturnahe Regionen. Der Nienhäger Holz - auch Gespensterwald genannt - ist seit Jahrzehnten durch die raue Seeluft geprägt. Hoch oben am Steilufer über der Ostsee lässt sich der Wald zu Fuß oder mit dem Fahrrad erkunden.

Östlich der Halbinsel Zingst liegt einer der größten Kranich Rastplätze in Europas. Zwischen August und Oktober sind dort zehntausende Tiere zu beobachten, bevor sie in ihre südlichen Winterquartiere aufbrechen.

Auch wenn Zingst (Vorpommern) genau genommen nicht mehr zu Mecklenburg gehört, haben wir es aufgrund der geografischen Nähe an dieser Stelle aufgenommen.