Der Bayrische Wald erstreckt sich über 100km an der Grenze zu Tschechien - jenseits der Grenze setzt sich die Landschaft im Böhmerwald fort. Bereits 1970 entstand dort der erste deutsche Nationalpark und bildet heute mit dem Nationalpark auf Tschechischer Seite eines der größten Schutzgebiete Europas.

Die "Waidler" und ihren "Woid" - so nennen sich die Einheimischen selbst und ihren Wald. Vor nicht all zu langer Zeit galt das noch als Schimpfwort für "Hinterwäldler", heute ist die Region stolz auf ihre Herkunft.

Die industrielle Hochzeit begann ab dem 14 Jahrhundert mit den Glashütten und dem Bergbau - Erz, Quarz, Graphit und Edelmetalle wurden aus 50 Bergwerken in der Region gefördert. Heute ist es die Forstwirtschaft und der Tourismus der das karge Leben seit Generationen im Bayrischen Wald ermöglicht.

Mit 1456 m ist der Große Arber der höchste Berg der Region - größere Seen hat der Barische Wald nicht zu bieten, dafür unzählige Weiher und künstlich angelegte Seen so das an den wenigen Sommertagen ("9 Monate Winter, 3 Monate kalt") der Badespaß nicht zu kurz kommt.

Der Nationalpark Bayrischer Wald erstreckt sich im Norden von Bayrisch Eisenstein bis nach Mauth im Süden über 240 km2. Die Nationalparkzentren Falkenstein (bei Ludwigsthal) und Lusen (bei Neuschönau) sind beide lohnenswerte Ziele die viele Hintergrundinformationen über die Region bieten.