Tourenvorschläge im Taunus

Der Taunus liegt südlich des Westerwaldes - die gemeinsame Grenze der beiden Regionen bildet die Lahn von Gießen bis zur ihrer Mündung in den Rhein. Im Westen wird der Taunus vom Mittelrhein zwischen Boppard und Bingen begrenzt, bevor er im Süden in die Oberrheinische Tiefebene im Frankfurter Raum endet. Geologisch gehört der Westerwald zum Rheinischen Schiefergebirge, was zu den ältesten Mittelgebirgszügen Deutschlands gehört. Die größte Erhebung ist der Feldberg mit über 870 m in der Nähe von Schmitten mit einem großartigen Blick über die Region.

Der Taunushauptkamm im Süden mit den höchsten Wipfeln des Rheinische Schiefergebirges wurde von je her kaum besiedelt und ist noch heute stark bewaldet. Vom 1. bis 3. Jahrhundert verlief dort ein Teilstück des römischen Grenzwall Limes, das seit 2005 zum Weltkulturerbe der UNESCO zählt. Im Nordwesten wurden ähnlich des Westerwaldes Bodenschätze abgebaut, von denen einige Bergwerke heute für Besucher erlebbar sind. Die Region ist relativ dünn besiedelt, so das auch heute noch viele naturnahe Kulturräume auf den Besucher warten.

Drei Naturparks wurden im Taunus angelegt: über den Taunushauptkamm erstreckt sich der Naturpark Taunus, der Naturpark Nassau liegt in der Grenzregion Mittelrheintal, Westerwald und Taunus sowie der bei Wiesbaden liegende Naturpark Rhein-Taunus. An den Wanderwegen und ländlichen Straßen lassen sich viele historische Bauwerke entdecken: Teile des Limes, das Hessische Märchenschloss Schloss Braunfels, zahlreiche Burgruinen aber auch malerische Dörfer wie Idstein, Eppstein und  Königstein.