Nationalpark Eifel

Wald - Wasser - Wildnis

 

Bis 2005 wurde große Teile als Truppenübungsplatz der belgischen Armee benutzt und danach in den Nationalpark Eifel eingegliedert. Das Gelände der Vogelsang Internationaler Platz (ehemaligen NS-Ordensburg Vogelsang) zeugt bis heute von der bewegten Vergangenheit dieser Region.

Fünf sogenannte Nationalpark-Tore wie auch das Nationalpark Zentrum Eifel am Vogelsang Internationaler Platz bieten viele Informationen über die Natur und die Geschichte der Region an, gepaart mit wechselnden  Ausstellungen und kostenlosen Kurzfilmen über die Besonderheiten der Natur. Die Nationalpark-Tore (in Nideggen, Heimbach, Rurberg, Höfen und Gemünd) sowie das Nationalpark Zentrum sind täglich geöffnet  und ein idealer Startpunkt für eigene Erkundungen.

Der Nationalpark Eifel ist aufgrund seines Gründungsalters noch „in der Entwicklung“, erst 38 % der Fläche stehen unter Prozessschutz und werden sich selbst überlassen. So dauert es rund 30 Jahre bis diese Flächen wieder zu einem natürlichem „Urwald“ geworden sind.

Seit 2019 ist der Nationalpark Eifel anerkannter „Internationaler Sternenpark“.  Diese recht seltene Auszeichnung wird für Gebiete mit geringer Lichtverschmutzung vergeben von denen aus der Sternenhimmel klar erkennbar ist. Auf dem Gelände der Vogelsang IP ist eine Astronomie Werkstatt, die in den Nächten Sternenbeobachtungen mit Teleskopen anbietet.

Die Region hat eine ausgezeichnete Infrastruktur mit spezielle Nationalpark Shuttelbussen die verschiedene Ausgangspunkte verbinden. Ein 240 Kilometer langes Wandernetz, von barrierefreien Rundwegen bis zum 4 tägigen Wildnistrail bieten für jeden ein passendes Angebot um den Nationalpark Eifel zu entdecken.

Kommentare

ein wanderer
Wir haben die Tour zu Fuß gemacht, ab Vogelsang über die Brücke bis zu Staumauer und dann über den Wildnistrail zurück. Anstrengender, aber lohnenswert.
17.12.2018

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