Förstersteig

Förstersteig

Unterwegs auf dem Premium Wanderweg bei Mayen

Traumpfad Förstersteig

Der Förstersteig bei Mayen verspricht 15 Kilometer Traumpfade über etwas mehr als 500 Höhenmeter und zählt damit angeblich zu den schwereren Premiumwegen in der Eifel. Traumhafte Aussichten und schmale, naturnahe Wege verspricht die Tourbeschreibung der Touristenbüros.

Ende Februar sind wir hier, nicht die ideale Zeit, die Wälder sind noch winterkarg. Aber ein sonniger Tag ist angesagt und nach den grauen Wintertagen freuen wir uns auf die ersten Sonnenstrahlen in der Natur.

Ausgangspunkt des Traumpfad Förstersteig ist der Wanderparkplatz am Kletterpark „Eifel Adventure Forest “ an B258 zwischen Mayen und Virneburg. Der Parkplatz liegt zwischen der Oberst-Hauschild-Kaserne und vor Mayen-Kürrenberg, von Mayen kommend auf der rechten Seite.

Alternativ kann man auch am Schloss Bürresheim an der L83 parken, grob geschätzt liegt das auf der Hälfte der Runde.

 

 

Wir kommen vom Zubringerweg auf den eigentlichen Rundweg Förstersteig. Auch hier hängen Schilder die darum bitten den Weg im Uhrzeigersinn zu laufen - Corona wegen - keine Begegnungen mit Anderen die die Tour anders herum laufen, weniger Risiko.

Wir zweigen in die vorgesehene Laufrichtung rechts ab auf einen breiten Waldweg der uns in das Tal des Eiterbach führt. Später gesellt sich ein Abschnitt des Jakobsweg mit auf den Pfad. In der Talsohle queren wir den Eiterbach (was für ein Name) und folgen dem munteren Bach bis zu einem Weiher.

Der aufgestaute Bach ist recht unspektakulär, vermutlich eher ein Fischteich. Eine Schutzhütte lädt zur ersten Rast ein, aber nein, dazu ist es viel zu früh.

Während der breite Weg bisher nur talabwärts führte, zweigt der Förstersteig nun über einen kleinen Pfad bergauf ab. Zum erstmal ein „Steig“. Der schmale Pfad bringt uns schnell höher und wir erreichen die Luisenplatzhütte. Anstelle der dunklen Schutzhütte nehmen wir die Panoramaliegen in der Sonne und genießen den Ausblick auf Mayen - eine erste Pause die wir uns nach dem Anstieg verdient haben. Nur ein paar freundliche Mountainbiker kommen vorbei, sonst herrscht Stille beim Ausblick über die Täler.

Der Förstersteig bleibt nun auf der Anhöhe und nach bequemen 600 Metern stehen wir bereits am Altener Tempelchen. Beim erreichen des Aussichtspunkt fallen wir auch nicht ehrfürchtig auf die Knie, denn auch wenn der Name es anders vermuten lässt, hier oben gibt es keinen Tempel oder Reste davon. Aber dafür eine wunderbare Aussicht auf den Basaltsteinbruch am anderen Talhang der Nette. Und wer noch Tupperdosen im Wald sucht, hier liegt auch ein Geocache (OC), aber das Hobby habe ich längst aufgegeben.

Am Altener Tempelchen treffen wir auch tatsächlich auf andere Wanderer die hier Rast machen, für uns geht es nach einem ausgiebigen Blick auf den Basaltsteinbruch direkt weiter.

 

Wir brechen wieder auf und unser Wanderweg führt nun durch den Wald abwärts. Nach zwei Kilometer erreichen wir die Hochlay Hütte mt dem ersten Blick auf Schloss Bürresheim. Ab hier geht es zunächst Steil abwärts mit immer wieder schönen Ausblicken auf das Schloss. Über eine alte Steinbrücke queren wir die Netten und laufen nun ein Stück an der L 83.

Hinter dem Restaurant Hammesmühle verlassen wir die Landstraße und der Förstersteig quert erneut die Nette. Schloss Bürresheim liegt nur noch ein paar hundert Meter vor uns und ist ein Abstecher wert.

 

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