Nationalpark Hunsrück-Hochwald

Deutschlands jüngster Nationalpark

Der Nationalpark Hunsrück-Hochwald

Der Nationalpark Hunsrück-Hochwald wurde im Frühjahr 2015 eingerichtet und ist damit Deutschlands jüngster Nationalpark. Er umfasst die Höhenlagen des westlichen Hunsrücks (400 bis 700 m ü. NN) und ist einer der wenigen länderübergreifenden Schutzgebiete (Rheinland-Pflaz und Saarland).

Vom höchsten Gipfel „Erbeskopf“ sind es nur 17 Kilometer Luftlinie bis zur Mosel und etwas über 30 Kilometer bis nach Trier.

Mit Rund 10 Tsd ha Fläche liegt er im Mittelfeld der sechzehn deutschen Nationalparks und ist von der Größe vergleichbar mit den Nationalparks Sächsische Schweiz, Schwarzwald, Unteres Odertal oder Eifel (alle zwischen 9 Tsd und 11 Tsd ha).

Nationalparktor Keltenpark
Ein weiteres Informationszentrum ist am Keltenpark bei Otzenhausen geplant. Neben dem keltischen Ringwall ist in Otzenhausen ein Keltendorf nachgebaut worden. Wir fanden die Information bei unserem Besuch in 2019 noch recht spärlich.

Nationalparktor Wildenburg
Auch das Informationszentrum in Wildenburg ist aktuell  (2019) noch in Planung. Die Wildenburg ist eine Burgruine aus dem Mittelalter. Zu der Anlage gehört ein Wildfreigehege.

 

Am Erbeskopf
Der Erbeskopf ist mit 816 Metern Höhe die höchste linksrheinische Erhebung.  Unterhalb des Gipfels steht das Hunsrückhaus, das zum Nationalpark Tor erweitert wurde.
Großparkplätze sind an der L164 zwischen Allenbach nach Thalfang am Hunsrückhaus ausreichend vorhanden.

Zwischen Hunsrückhaus und Erbeskopfgipfel ist ein Erlebnisgelände entstanden. Im Sommer locken Mountainbike Strecke und Hochseilgarten die Besucher, im Winter ist ein Skilift in betrieb. Von Stille und Ruhe im Nationalpark ist hier kaum etwas zu spüren, dazu muss man zumindestens bis auf den Erbeskopf laufen.

Der Gipfel war bis 2004 größtenteils militärisches Sperrgebiet. Radartürme überwachten einen großen Teil von Europa und der nahe gelegene Bunker Erwin (am Startpunkt der Börfinker Ochsentour) diente als Kommandozentrale.

Heute stehen zwar noch die Radartürme, aber der Gipfel ist aber größtenteils zugänglich. Ein hölzerner Aussichtsturm bietet einen schönen Rundblick über den Hunsrück, am Hang zum Hunsrückhaus ist die Aussichtsplattform Windklang.

Vom Hunsrückhaus läuft man ca 1/2 Stunde zum Gipfel, man kann auch mit dem Auto hochfahren.

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