Langeoog

Ein Strand-Tag auf Langeoog

Früh aufstehen sollte man an einem sonnigen Tag, die Zufahrtsstraßen zum Hafen in Bensersiel sind sonst eine stockende Autokolonne bis zu den Großparkplätzen. Die erste reguläre Fähre verlässt um 8:20 Uhr den Hafen, die späteren Fähren um 9:30 und 11:30 Uhr sind schon meist überfüllt (Sommer-Fahrplan Stand: 2020).

Langsam tuckert die Fähre aus dem scheinbar endlosem Watt auf das Meer, Langeoog ist schon in der Ferne zu gut zu erkennen, dennoch brauchen wir fast eine Stunde bis wir auf der Insel ankommen. Direkt am Fähranleger steht die Inselbahn bereit, ein kleiner Zug der die Gäste in das rund 2,5 km entfernte Inseldorf bringt. Die Fahrt ist im Fährpreis schon enthalten. Viele rennen fast panisch zum Bahnsteig rüber, aber keine Sorge, es fahren soviel Züge bis alle vom Fährterminal weiterkommen.

 

Wir sind mit der 9:30 Uhr Fähre übergesetzt und es ist richtig voll. Die Karawane der strandhungrigen Tagestouristen zieht durch den Ort zum nächstgelegenem Hauptstrand. Wir suchen uns ein Café und schauen dem bunten treiben zu. Nach rund einer halben Stunde sind die meisten Besucher schon in den Dünen verschwunden und in den Ort kehrt wieder Ruhe ein.

Von der Hauptstraße mit ihren zahlreichen Geschäften biegen wir in die Barkhausen Straße Richtung Pirolatal / Aussichtsdüne ab.  Mit Hund dürfen wir nicht überall an den Strand und wir wollen etwas ausserhalb des Trubels das Meer genießen. Am Ortsausgang beginnen schon die Dünen und kaum jemand verirrt sich bis hier hin.

Entlang des Hauptstrandes vor dem Kurzentrum dürfen wir nicht mit Hund an den Strand und so laufen wir weiter über die Höhenpromenade zum Hundestrand West. Am Kirchpad ist der Zugang zum Strand auch für Vierbeiner wieder erlaubt und kurz darauf lassen wir die Wellen unsere Füße  erfrischen. Wir laufen wieder bis zu den Süderdünen und biegen dann wieder landeinwärts ab. Inzwischen sind wir gute 4 km entlang des Strandes und der Promenade gelaufen.

Im Ort gibt es an der Hauptstraße ein kühles Bier und wir beobachten das bunte Treiben. Die Karawane von heute morgen ist nun mit Bollerwagen, Sonnenschirmen & Co in die andere Richtung unterwegs, alles macht sich langsam zum Bahnhof der Inselbahn auf. Durchsagen weisen auf einen zweiten Zug und eine zusätzliche Fähre hin, trotzdem ist das Gedränge am späten Nachmittag groß. Keine 10 Minuten rumpelt die Bahn zum Fähranleger, dann heist es umsteigen in die bereit stehenden Fähren.

Auf dem Oberdeck der Fähre genießen wir die schon recht tief stehende Sonne und tuckern langsam durch das Wattenmeer wieder nach Bensersiel.

Zu Ende geht ein schöner Tag auf der ostfriesischen Insel Langeoog, endlich mal echtes Strandfeeling  im Gegensatz zur Wattenmeerküste am Festland.

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