Die Bastei

Das Wahrzeichen der Sächsischen Schweiz

Die Bastei

Rundwanderweg über den Malerweg und druch die Schwedenlöcher.

Die Bastei ist das Wahrzeichen der Sächsischen Schweiz und zählt zu den meistbesuchten Hotspots der Region. Die 305 Meter hohe Felsformation liegt rechts der Elbe oberhalb des Kurort Rathen, rund 23 km Luftlinie von Dresden entfernt.

Was den Felsen so anziehend macht, sind die herrlichen Aussichten auf das Elbtal und die Basteibrücke zur ehemaligen Felsenburg Neurathen. Die Brücke ist erst 1851 gebaut worden (als Ersatz für eine Holzbrücke für die zunehmende touristische Erschließung) und hat keinen Hintergrund zur Felsenburg.

Caspar David Friedrich malte 1823 sein berühmtes Werk „Felsenlandschaft“ nach einem Besuch der Bastei über den Malerweg.  Der sächsische Hoffotograf Hermann Krone machte 1853 die ersten Landschaftsfotos Deutschlands an der Bastei. Er hätte sich wahrscheinlich auch nicht träumen lassen, das 150 Jahre später Touristenmassen bewaffnet mit iPads und Handys diese Ansicht fotografieren.

Keine 200 Meter weiter verlassen wir den Weg nach Rathen und biegen links Richtung Amselgrund ab. Der Weg ist nun touristisch weniger überlaufen und führt über Treppen schnell in das Tal. Wir erreichen das Kassenhäuschen der Freilichtbühne Rathen; das Gebäude lassen wir links liegen und folgenden dem Malerweg. Der Weg ist nun wieder recht breit und bald darauf erreicht man den Amselsee.

Nach dem See folgenden wir dem Bachlauf bis zur zweiten Querung. Hier zweigt links der Weg in die Schwedenlöcher ab. Anstelle des Waldweges führt die Tour nun steil aufwärts über Felsen, Stege und Treppen durch die Schwedenlöcher. Die Landschaft ist hier einfach grandios.

Oberhalb der Schwedenlöcher endet der Aufstieg an einem Waldrand, hier halten wir uns links und kommen nach einem Aussichtspunkt wieder am Parkplatz der Bastei an.

Auch wenn die Tour nur 4 km lang ist sollte man 2 bis 3 Stunden einplanen um die Aussichten zu genießen.

Tipp: Wem die Tour gefallen hat, der sollte unbedingt auch die Wanderung durchs Bielatal machen.  Die Gegend dort ist genauso eindrucksvoll und viel weniger touristisch überlaufen.

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