Wisper Trails: Im Wisper Outback

13 km lange Rundwanderung um Wisper

Wandertour: Im Wisper Outback

Offizieller Startpunkt ist der Wanderparkplatz „Teufelshecke“ zwischen Kemel und Watzelhain. Da es ein gut ausgeschilderter Rundweg ist kann man überall einsteigen, alternativ ist ein Wanderparkplatz an der L3455 (zwischen Kemel und Springen). Der Ort Wisper bietet keine Parkmöglichkeiten.

Wir starten heute morgen am offiziellen Startpunkt der Tour: Wanderparkplatz Teufelshecke. Es ist 10 Uhr am Sonntag Morgen - okay manche sind um die Zeit noch beim Frühstück, dafür sind wir bei schönstem Wetter am Startpunkt alleine.

Der Aulbach ist zu einem kleinem Fischweiher aufgestaut, etwas weiter entlang des Weges dient ein bunter Bauwagen als Bienenstand. Wir wandern durch herrlich Natur, auf diesem Abschnitt ist kaum eine andere Wandergruppe zu sehen.

Wir kreuzen die Landstraße und treffen auf die Dicke Linde - der alte Lindenbaum ist ein Naturdenkmal aus dem 19. Jahrhundert. Ein ziemlicher Kontrast zu den zwangsabgeholzten Fichten deren Stämme auf den zahlreichen Holzlagerplätzen auf weitere Verwendung warten. Sei es Borkenkäfer, Klimawandel oder Sturmschäden, immer wieder ragen die abgestorbenen Baumgerippe aus dem Wald hervor.

Nach ca 6 Kilometer treffen wir kurz vor dem Dorf Wisper auf den Wispertaunussteig und mit dem Outback ist es erstmal vorbei. Der Weg wird deutlich breiter, zahlreiche Wanderer und Radfahrer treffen sich auf diesem Abschnitt. Schnell ist das kleine Dorf Wisper erreicht. Hier treffen sich die Wege Wispersteig, Im Wisper Outback und Wisper Geflüster.

Entsprechend belebt geht es auch in dem kleinem Dorf zu, etwas tiefer im Ort lädt die Hexenmühle zur Rast ein.  Nach einem kurzem Aufstieg entlang blühenden Wiesen und wilden Obstbäumen erreichen wir wieder den Wald und sind zurück im Outback.

Wir queren nochmal die Landstraße und kommen an dem inzwischen gut gefüllten Wanderparkplatz an der Springener Straße vorbei. Am Waldrand werden die toten Fichten gefällt, nur kurze Zeit später machen wir an einer Bank eine kurze Rast. Direkt daneben steht eine uralte Douglasie die sich eindrucksvoll in den Himmel reckt - größer können die Gegensätze kaum sein.

Der Naturpfad führt den Berg hinter zum Römergrundbach. Während die normale Route dem Tal für knapp einem Kilometer folgt, stehen wir vor einer Wegsperrung. Mit Karte und Hinweistafeln wurde eine Umleitung ausgeschildert, die uns oberhalb des Römergrundbachs durch das Tal führt. An dieser Stelle, das ist großartig vom Wegemanagement gelöst. Das sich Holzfällarbeiten mit dem Wanderwegemangement abstimmen ist leider noch die Ausnahme. Viel zu oft standen wir anderswo irgendwo im Nirvana vor gesperrten Wegen ohne jeglichen Hinweis - hier ist die Ausweichroute klar als Umleitung ausgeschildert.

Kurz vor Watzelhain macht der Weg einen schwenk nach Norden und es geht nochmal kurz und knackig bergauf. Über Wiesen geht es die letzten hundert Meter in Sichtweite zur Landstraße, dann haben wir unseren Ausgangspunkt erreicht. Die letzten 3  Kilometer waren definitiv konditionsfördernd…

 

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zuletzt aktualisiert: Mai 2020

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